MOTORRAD Langstreckentest der bmw k1300: zweiter motorkollaps
in der heutigen ausgabe von MOTORRAD ist ein langstrecken-bericht über die 1300er bmw mit dem zweiten motorkollaps: puh, superpeinlich.
dass MOTORRAD tests bestmöglich und interessengeleitet pro bmw durchführt, ist offensichtlich und verständlich, dies ist aber bei diesen 1000-punkte bewertungen deutlich zu sehen und kann auch ebenso deutlich herausinterpretiert werden. das nennt man in meiner branche nicht "lügen", sondern "interessengeleitet darstellen".
ABER:
Langstreckentests mit motor-schäden, die bei einem durchschnittlichen fahrer mit jahresleistungen bis 10.000km immer ausserhalb der garantiezeit auftreten, sind ein killer für das jeweilige modell bzw den hersteller.
Dies kann nicht mehr "interessengeleitet dargestellt" werden, ohne zu lügen, und das würde eine test-zeitschrift nicht tun, ihr ruf wäre ruiniert.
ich hatte schon mal ernsthaft an die 1300er bmw gedacht als alternative, das ist jetzt vergangenheit. das ist zuverlässigkeit auf dem niveau von ducati ...geht gar nicht...
gruss
janneck
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ich hatte schon mal ernsthaft an die 1300er bmw gedacht als alternative, das ist jetzt vergangenheit. das ist zuverlässigkeit auf dem niveau von ducati ...geht gar nicht...
gruss
janneck
Hallo Rainer
Das war doch schon bei der K 1200 S so. Auch dort war vieles schlecht mit Motor, Getriebe, Antriebsstrang. Ich weis von einigen die dieses Mopi wieder zurückgebracht haben wegen zu viel Mängel(Getriebeschaden usw) . Das stand wenn Ich mich erinnern kann auch in der Motorrad wo die Fahrer selbst schreiben konnten was sie von K 1200 S halten, und das war alles andere als gut. Die 1300 GT war mir schon auch im Auge und werde sie auch Probefahren aber kaufen nach diesem Test (Der es wieder bestätigt) eher nicht. Jedoch von einer defekten K 1300 GT (2 Motor) dies auf alle jetzt schon abzuleiten wäre schon etwas verfrüht !
naja, das ist nicht die erste große bmw, die nicht nur mängelbehaftet ist, sondern richtig verreckt. da kann selbst das wohlgesonnenste magazin keine punkte mehr erfinden, was MOTORRAD ja gerne tut, aus gutem grund.
denn deren (bmw) werbung ist bei dem wohl nicht mehr umzukehrenden untergang des europäischen motorradmarktes überlebenswichtig für das magazin, deren (bmw) pressearbeit ist ebenfalls hervorragend.
aber hier und da punkte dazu zu erfinden bei vergleichstests ist das eine, aber bei so was können die nicht mehr so tun, als handele es sich um solide gebaute motorräder. dann würde die zeitschrift ihre glaubwürdigkeit verlieren.
der gau bei honda war, dass ein modell (fireblade) nach 50.000km eine motorüberholung brauchte. meine vorherigen hondas (vtr1000f, cbr 1100xx) waren ohne jeden tadel auch bei weit mehr als 50tkm.
das wars dann für mich mit bmw. ohne vertrauen geht das nicht. schade eigentlich, deren modelle sind in der papierform attraktiv, brachten mein herz aber nie wirklich zum klopfen.
klar können das einzelfälle sein, aber das deckt sich mit dem weiteren hörensagen.
was solls, meine schwabelederkombi ist aus der änderung zurück, diese wochenende kommt das ding in die badewanne, die 1000liter schweiß rauswaschen, das becker-navi wartet auf den einbau...
UND DANN GEHT DIE DRITTE TRIUMPH-SAISON LOS!
was hab ich geschimpft auf die klapperkiste, und jetzt freue ich mich und stehe verliebt in der garage rum...
gruss,
dein
janneck
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Hallo Janneck,
muß Dir leider wiedersprechen, meine Duc hat mitlererweilen 190000 km drauf,
also sollte das Niveau von BMW unterhalb von Ducati liegen.
mein früherer motorradbastler hatte drei von den dingern auf einmal (zweiventiler und eine originale 916!) und hat sie gelobt und geliebt und noch vor dem frühstück komplett zerlegt und beim kaffee wieder zusammengesetzt.
bei normalem, das heisst nicht-liebhabergebrauch sind die in den MOTORRAD-tests am schlechtesten von allen motorrädern weggekommen bzgl. zuverlässigkeit.
den vergleich meinte ich.
bei den langstreckentests finde ich kritisch, dass ALLE garantie-reparaturen mit null kosten gewertet werden, was bei 50tkm in einem jahr unrealistisch ist. meiner meinung nach sind defekte bei über 20tkm nicht mehr als garantiefall zu werten, sondern den betriebskosten voll zuzurechnen, denn mehr als 10tkm pa sind für freizeitfahrer unrealisisch. wenn bspw. bei 40tkm der motor platzt ist es glück, wenn der händler/importeur/hersteller haftet.
aber das ist jetzt ein anderes thema.
gruss von der elbe,
janneck
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ich hatte schon mal ernsthaft an die 1300er bmw gedacht als alternative, das ist jetzt vergangenheit. das ist zuverlässigkeit auf dem niveau von ducati ...geht gar nicht...
gruss
janneck
Nanana....
Irgendwie hängt Ducati noch der schlechte Ruf der 90er (und davor) nach. Klar, die sind sensibler als Japaner, wenn man mit der Wartung schlampt oder in Streusalzbrühe herumfährt. Die Inspektionsintervalle sind sicher penibler einzuhalten als bei Brot- und Butter-Vierzylindern, aber länger als bei vielen davon (bei der 916 immerhin schon 10.000km vor über 10 Jahren). Und es ist auch etwas teurer (Zahnriemenwechsel alle 2 Jahre etc.). Wenn man sich dran hält, gibt es normalerweise auch keinen Ärger.
Und für die Gläubigen der Zeitschriftentests: In der PS 4/2002 gab es einen Langstreckentest der 996 (ein Superbike, kein Tourer!) über 50.000km. Außer Verschleiß: eine Dichtung an der Benzinzuführung, ein Öldruckschalter, kurz vor Ende ein Kühlflüssigkeitsausgleichsbehälter. Motor wurde zerlegt, alle Innereien noch maßhaltig. Das schaffte damals nicht jeder Japan-Tourer.
VG Christian (der sich manchmal nur schwer entscheiden kann, welches Mopped er jetzt fahren möchte)
Ich habe ja meine erste Lady im Jahre 2005 gekauft, wobei auch sie in manchen Dingen beim Kunden gereift ist. Doch dafür hat sich Triumph in Sachen Garantie nie quergestellt. Dafür machen dies manch andere renomierte Motorradhersteller. Da wird gerne alles auf den Kunden geschoben.
Auf jeden Fall ist der ganze Vorfall für BMW mehr als peinlich. Schade eigentlich, denn verdient hätten sie es auf keine Fall.
Gruß Chrissi
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Doch dafür hat sich Triumph in Sachen Garantie nie quergestellt. Dafür machen dies manch andere renomierte Motorradhersteller. Da wird gerne alles auf den Kunden geschoben.
was solls, meine schwabelederkombi ist aus der änderung zurück, diese wochenende kommt das ding in die badewanne, die 1000liter schweiß rauswaschen,
gruss,
dein
janneck
Sag mal (Achtung gehört nicht zum Thema)
Du wirst aber nicht dein Edel, Luxus, HighEnd Schwabenlederkombi in eine voll augefüllte Badewanne mit Seife schmeißen, und sie dann waschen ?
Ich kann mich erinnern das Leder eingeht, oder ist das heute anders ????